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ÖM-Silber für Burgenland PDF Drucken E-Mail
ÖPBV
Donnerstag, den 16. April 2009 Geschrieben von: Alfred Bitriol

Susanne DreiszkerDie diesjährigen Österreichischen Meisterschaften in Pool-Billard in der Kategorie "Jugend" wurden in Wien ausgetragen, wobei das Burgenland mit sechs Teilnehmern vertreten war. Gespielt wurde in den Disziplinen " 8er-Ball", " 9er-Ball" und " 14/1".

Für Eisenstadt waren Stephanie Reiner und Susanne Dreiszker am Start. Aus Pinkafeld kamen Johannes Gutmann, Daniel Gollnhuber und Marco Schramm angereist. Stellvertretend für Deutschkreutz spielte Jakob Reumann.

Als Jugendbetreuer vor Ort fungierten der Pinkafelder Christian Schramm und die Eisenstädterin Gisela Reiner. Zum "Anfeuern" kamen weiters Robert und Christine Kudrna vom UBC Billardcafé Pinkafeld; Markus Heinrich und Paul Reumann vom BC Deutschkreutz sowie Alfred und Barbara Bitriol, Manfred Dreiszker, Thomas Brauchl und Marco Wilfinger vom ASKÖ BSV Pegasus Eisenstadt.

Im Bundesländer-Medaillenspiegel erreichte das Burgenland, mit gesamt zwei Silbermedaillen, den 6. Platz vor Salzburg und Wien. Niederösterreich war nicht vertreten. Auf den Plätzen 1-5 landeten Oberösterreich vor Vorarlberg, Kärnten, Tirol und Steiermark.

Besonders hervorzuheben ist natürlich die Leistung des 15jährigen Pinkafelders Daniel Gollnhuber, welcher in der Gruppe "Schüler", in der schwierigen Disziplin "14/1 Endlos", den hervorragenden 2. Platz erspielen konnte. Gollnhuber gewann gegen den Kärntner Tobias Trattning, den Vorarlberger Dominik Witzemann und den Kärntner Jürgen Mayer, ehe er sich im Finale einem überragenden Mario He aus Vorarlberg geschlagen geben musste.

Aus Eisenstädter Sicht war die "Mädchen"-Wertung natürlich die spannenste. Diese wurde jedoch nur in den Disziplinen "8er-Ball" und "9er-Ball" veranstaltet.

Im Bewerb "8er-Ball" kam es gleich zum direkten Duell der beiden Eisenstädterinnen Stephanie Reiner und Susanne Dreiszker, welches erstere überraschend mit einem doch deutlichen "5:1" für sich entscheiden konnte. Reiner musste aber in Runde 2 gegen die oberösterreichische Favorition Petra Stadlbauer ran und kassierte ein "0:5". Dreiszker spielte in der Hoffnungsrunde gegen Carina Schönegger aus Salzburg, verlor knapp mit "4:5" und war somit aus dem Bewerb ausgeschieden. Reiner verlor ihr Hoffnungsrundenspiel ebenfalls, mit "2:5", gegen die Wienerin Klara Krgovic und verpasste aufgrund dieser Niederlage knapp die Bronzemedaille.

Im Bewerb "9er-Ball" schlug dann die Stunde der Susanne Dreiszker! Dreiszker stieg gleich mit einem "5:1" gegen Klara Krgovic in den Bewerb ein. Danach gab es ein "1:5" gegen Petra Stadlbauer. In der Hoffnungsrunde konnte Dreiszker wieder gewinnen und zwar gegen Carina Schönegger mit "5:4". Im Spiel um Platz 3 ging es dann gegen die Tirolerin Teresa Bachler, wobei Dreiszker wiederum mit "5:4" den Sieg davontrug. Das Finale verlief dann mit "5:1" zugunsten von Petra Stadlbauer. Susanne Dreiszker erreichte somit die erste "Mädchen"-Silbermedaille für das Burgenland. Stephanie Reiner musste gleich in der ersten Runde gegen Petra Stadlbauer spielen und verlor mit "2:5". In der Hoffnungsrunde kam es zu einem "4:5" gegen Klara Krgovic.

Für Stephanie Reiner war dies die letzte Jungend-ÖM, an der sie teilnehmen durfte! - Reiner konnte in den vergangenen Saisonen gesamt zwei ÖM-Bronzemedaillen, jeweils eine in "8er-Ball" und eine in "9er-Ball", für das Burgenland gewinnen.

Der BSV Pegasus wünscht allen Medaillengewinnern Herzliche Gratulation!